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Zeven, Stadt, Klostergang 6, St. Vitus

Klosterkirche · Einzeldenkmal · Zeven, Stadt

Kreuzförmiger Feldsteinbau unter ziegelgedeckten Satteldächern, mit niedriger halbrunder Ostapsis, erbaut kurz nach Verlegung des Klosters 1141; mit Westturm über quadratischem Grundriss, hierauf eine jüngere geschwungene Dachhaube mit Laterne. Gesamtwiederherstellung 1872 durch Conrad Wilhelm Hase und Ludwig Wege. Westturm mit gekuppelten rundbogigen Klangarkaden auf kräftigen Säulen mit Würfelkapitellen; im Schiff trichterförmige Laibungen der paarweise zusammengerückten Rundbogenfenster aus Portasandstein, die Wände lagerhaft aus Feldsteinen gemauert. In der Südwand des Schiffes niedriges vermauertes Rundbogenportal; Nordwand des Chores und Ostwand des nördlichen Kreuzarmes in Backstein erneuert; das Südportal des Turmes stammt von 1872. Im Inneren das Erdgeschoss des Turmes mit niedrigem, dicht über dem Boden ansetzendem Kreuzgratgewölbe und sehr tiefen Schildbögen, im Obergeschoss die ehemalige Nonnenempore (vermauert) mit Resten mittelalterlicher Wandmalerei (um 1450). Das Schiff zwei Joche lang, mit Kreuzgratgewölben aus Tuffstein über kräftigen Wandpfeilern und breiten Gurt- und Schildbögen, um die Vierung doppelte Gurt- und Schildbögen mit unterschiedlicher Bogen- und Kämpferhöhe. Ausstattung des 14. bis 18. Jahrhunderts.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Zeven
Adresse
Klostergang 6
Gemarkung
Zeven

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)