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SUMMARY:Wolfenbütteler Strafgefangene in der Gifhorner Torfindustrie
LOCATION:Am Herzogtore 13\, 38300 Wolfenbüttel
DESCRIPTION:Wie in ganz Deutschland gab es im Wolfenbütteler Strafgefängn
 is nach dem Ende des 2. Weltkriegs sowohl Brüche als auch Kontinuitäten 
 zur NS-Zeit. Bereits kurz nach Kriegsende wurden die Wolfenbütteler Straf
 gefangenen\, die nicht von den Alliierten freigelassen wurden\, erneut zur
  Arbeit herangezogen. In den Jahren 1946 bis 1948/49 arbeiteten sie beispi
 elweise in der Gifhorner Torfindustrie unter weiterhin katastrophalen Verh
 ältnissen. Dabei kam es immer wieder zu Todesfällen unter den meist jung
 en Gefangenen\, die größtenteils wegen Kleinigkeiten verurteilt und inha
 ftiert worden waren.\n\nAnhand von einzelnen biographischen Beispielen ver
 deutlicht Prof. Dr. Manfred Grieger (Georg-August-Universität Göttingen)
  in seinem Vortrag diese Kontinuität in der Arbeit der Strafgefangenen un
 d geht der Frage nach\, wie mit diesen Ereignissen in der Nachkriegszeit u
 mgegangen wurde.\n\nVeranstalter: Lessingstadt Wolfenbüttel\n\nhttps://ni
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