Winsen (Luhe), Stadt, Schloßplatz 4, Schloss Winsen
Schlossbau aus der Zeit um 1600, basierend auf einer um 1300 entstandenen Wasserburg an einem Flussübergang der Luhe. Blockhafter Backsteinbau, nach Westen geöffnete Dreiflügelanlage, über dem Ostfried aufragender Bergfried. Seit 1852 wird das Schloss als Amtsgericht genutzt. Größere Umbauten und Ergänzungen fanden zwischen 1901 und 1903 (Instandsetzung des Durchfahrtsportals und des Maßwerkfensters in der Ostwand des Turmes [sog. Kapellenfenster] sowie Einrichtung der Alten Amtsstube als Sitzungszimmer für den Kreisrat und die Einrichtung einer Registratur im zweiten Obergeschoss des Turmes) unter dem Lüneburger Architekten Franz Krüger. 1908 bis 1910 folgte dann, ebenfalls nach Krügers Plänen ein grundlegender Umbau des Nordflügels mit Aufstockung des Treppenturms in der bis heute erhaltenen Form sowie 1911 der Anbau eines zwischenzeitlich wieder entfernten Windfangs an der Dienstwohnung des Landrats, die damals im Südflügel untergebracht war.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Winsen (Luhe)
- Adresse
- Schloßplatz 4
- Gemarkung
- Winsen (Luhe)
ÖPNV in der Nähe
- Winsen, Bahnhofstraße · 612 m
- Winsen, Kirche · 207 m
- Winsen, ZOB · 334 m
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)