Walsrode, Kirchplatz, Welfendenkmal
Sechseckiger mehrstufiger Steinsockel, darauf ein sechseckig durch Maurermeister Heinrich Kurz bearbeiteter Granitstein und darüber das eigentliche gusseiserne Denkmal in neogotischen Formen. Errichtet in Erinnerung an die 1863 in Walsrode bei der Industriellenfamilie Wolff begangene Volljährigkeitsfeier des Welfenprinzen Ernst August von Hannover. Sein Vater richtete eine Stiftung zur Errichtung des Denkmals ein, die Walsroder Bürger unterstützten die Idee und beauftragten den Ingenieur und Besitzer einer Eisengießerei, Carl Grütter, mit einem ersten Entwurf, der als weitere Grundlage genutzt wurde. Beauftragt wurde auf Veranlassung des Bildhauers Ernst von Bandel schließlich der Münchener Bildhauer Anselm Sickinger. Dessen Modell wurde 1865 vom Eisenwerk Gebrüder Koch & Haberland (Alfeld) gegossen, montiert und im September 1865, wiederum am Geburtstag des Kronprinzen, schließlich eingeweiht.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Walsrode
- Adresse
- Kirchplatz
- Gemarkung
- Walsrode
ÖPNV in der Nähe
- Walsrode Bahnhof · 499 m
- Walsrode Kirchplatz · 20 m
- Walsrode Hannoversche Straße · 162 m
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)