Walsrode, Kirchplatz, Stadtkirche St. Johannis-der-Täufer
Ältetster Teil der Kirche ist die Südwand des ehemaligen Querhauses der ursprünglichen Pfeilerbasilika des 13. Jahrhunderts mit spitzbogigen Öffnungen. In den Fenstern der Ostseite spätgotische Glasmalereien, die zu den bedeutendsten im ehemaligen Fürstentum Lüneburg zählen. Der Turm aus Qudermauerwerk mit welscher Haube stammt von 1786. 1842 gab es eine Brandkatastrophe, der das Schiff weitgehend zum Opfer fiel; Neubau 1847-50 nach Entwurf von Friedrich August Ludwig Hellner, der an dem älteren Turm einen langgestreckten Backsteinsaal über Quadersockel mit polygonalem Ostschluss und aufgeputzten Architekturgliederungen unter ziegelgedecktem Walmdach anfügte (Dachreiter von 1775). Mit risalitartigen Verstärkungen der westlichen Ecken. Die rundbogigen Fenster zweizeilig angeordnet, die kleinen unteren jeweils zu zweien gekuppelt, die hohen Hauptfenster über einem Gesims mit Zahnschnitt eingelassen. Im Scheitel des Ostpolygons der Pastoreneingang. Das Innere schlicht mit allseits umlaufender zweistöckige Emporenanlage und mit flacher, 1776 ornamental bemalter Bretterdecke über Seitenschiffen und Umgang, während das Mittelschiff ein hohes Spiegelgewölbe besitzt. Der alte Vierungsbogen zur Kirche hin 1847-50 durch eine Glaswand geschlossen. Hoher Kanzelaltar nach Entwurf von Heinrich Wilhelm Hector Mithoff. Teilweise bedeutende ältere Ausstattung überkommen.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Walsrode
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- Walsrode
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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)