Meinerdingen, St. Gregorius
Einschiffiger, zweijochiger Saalbau mit eingezogenem Rechteckchor mit ziegelgedeckten Satteldächern über Schiff und Chor. Verputztes Mauerwerk aus Feld- und Backsteinen, unterhalb der Traufe des Schiffs Treppenfries. An der Südseite des Kirchenschiffs und am Chor mit gestuften Stützpfeilern. Hochliegende Spitzbogenfenster, an der Südseite mit Dreipassbögen; am Chorgiebel rundbogige Nischen, darunter ein größeres Rundbogenfenster. Im Inneren Kreuzgratgewölbe in Schiff und Chor. Errichtet im Kern im 13. Jahrhundert, in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts entscheidend umgebaut und um den bis heute vorhandenen hölzernen Kirchturm von 1383 (d) ergänzt. Die erhaltene Adelsprieche stammt von 1623 (i), die Empore im Chorraum wurde nach 1716 erbaut. 1879/80 Restaurierung (unter Leitung des hannoverschen Konsistorialbaumeisters Conrad Wilhelm Hase), aus dieser Zeit stammt wohl der Anbau des Brauthauses. Ab 1894 wurde die Kirche erneut renoviert und 1898 durch den Anbau der Sakristei (Entwurf: Maurermeister August Vollendorf) erweitert, 1921 wurde die Kirche neu ausgemalt. Mit umliegendem Kirchhof mit historischen Grabsteinen.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Honerdingen
- Gemarkung
- Honerdingen
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)