Kirchboitzen, St. Michaelis
Kirche erstmalig 1226 urkundlich erwähnt, bis auf wenige Reste 1742 abgebrannt. Auf den älteren Grundmauern neu errichtet und 1862/63 unter dem hannoverschen Konsistorialbaumeister Conrad Wilhelm Hase vollendet als fünfjochiger Saalbau mit eingezogenem 5/8-Chor und Westturm, der in den unteren Teilen noch viel mittelalterliche Substanz enthält. Schlichter Backsteinbau mit abgestuften Strebepfeilern, spitzbogigen Fensteröffnungen und Ziegeldächern, der Turm flankiert von zwei Treppentürmen. Im Zweiten Weltkrieg erneut zerstört und unter Ernst Zinsser, Hannover, im Stile des Vorgängerbaus zwischen 1949 und 1951 (i) wiederaufgebaut. Das flache Pyramidendach des Turmes stammt aus der Wiededraufbauphase, davor besaß der Turm einen hohen Helm. Im Inneren schlicht mit eingezogener Holzdecke.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Kirchboitzen
- Adresse
- Kirchboitzen 32
- Gemarkung
- Kirchboitzen
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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)