Fulde, Wolfsstein
Schon 1842 hat ein Wolf die Gegend von Nienburg, Neustadt, Ahlden, Wölpe und Rethem unsicher gemacht. Der Wolf hatte überall Schafe gerissen und für viele hundert Mark Schaden verursacht. Die Jagd auf ihn war schwierig, da er ständig seinen Aufenthaltsort wechselte. Bei einer vom Förster Ruschenbusch-Fulde am 17. September 1843 angesetzten Treibjagd im Bleckgehege wurde der Wolf erschossen. Wie es heißt, soll der Wolf ungewöhnlich groß gewesen sein. Die Vorderpfoten waren 5 Zoll breit und von der Nase bis zur Schwanzspitze maß er 5 Fuß. Da nicht eindeutig festgestellt werden konnte wer den ersten Treffer erzielt hatte, bekam der Förster Ruchenbusch die Prämie von 50 Talern. Zum Andenken ließ der König von Hannover einen Wolfsstein am Bleckgehege aufstellen, der bis heute erhalten ist.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Fulde
- Adresse
- Fulde 33
- Gemarkung
- Fulde
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)