Düshorn, St. Johannes der Täufer
Langgestreckter Saalbau mit 5/8-Chorschluss und hohem, nach Osten abgewalmtem Satteldach in Ziegeldeckung. Verputzter Massivbau mit großen Rundbogenfenstern, erbaut 1715 unter Einbeziehung eines Vorgängerbaus, der im Kern der Zeit um 1500 entstammte. Nach einem Entwurf des hannoverschen Konsistorialbaumeisters Friedrich August Ludwig Hellner 1843/44 erneuert. Im Inneren die Ausstattung des 19. Jahrhunderts mit U-förmiger hölzerner Empore, Kanzelaltar und abschließender flacher, verputzter Holzdecke erhalten, einzelne Stücke z.T. aus dem Vorgängerbau (Kreuzigungsgruppe des 15. Jahrhunderts, Taufengel von 1730) überkommen.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Düshorn
- Adresse
- Kirchstraße
- Gemarkung
- Düshorn
ÖPNV in der Nähe
- Düshorn Ortsmitte · 277 m
- Düshorn Verkehrsverein · 309 m
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)