Verden (Aller), Stadt, Altstadtbereich Dombezirk, Gruppe baulicher Anlagen
Verden bestand bis 1667 aus zwei nebeneinander disponierten, jedoch getrennten Gemeinwesen: der Norderstadt, "fardi locus super alearum fluvium" (also bereits Verden über dem Fluss Aller genannt) und dem Süderende, das als Domstandort entstand, und wo, nach der vergleichsweise späten Aufhebung der vita communis, also der gemeinsamen Residenz von Bischof und Domkapitel, jeweils in Domherrenhöfen, sogenannten Kurien, das Domkapitel residierte, weswegen das Süderende auch als Kapitelstadt bezeichnet wurde. Durch den Westfälischen Frieden fiel das Bistum Verden als Reichslehen an die schwedische Krone und in dieser Folge wurden 1667 die Norder- und Süderstadt vereint. Es handelt sich um einen städtebaulich geschlossenen und historisch zusammenhängenden Bereich um den Dom, der auch das ehemalige Domkloster und den Domhof umfasst sowie zahlreiche Wohnhäuser.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Verden
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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)