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Stadthagen, Stadt, Siedlung Am Georgsschacht 1-9, Gruppe baulicher Anlagen

Siedlungswesen ➔ Wohnsiedlung (Baukomplex) · Teil einer Denkmalgruppe (Ensemble) · Stadthagen, Stadt

Nach Beginn der Kohleförderung wurde ab 1905 das erste Beamtenwohnhaus direkt gegenüber der Grubenverwaltung gebaut: Das Wohnhaus Am Georgschacht 8/9 ist als Doppelhaus mit dahinterliegendem Wirtschaftsgebäude zum Zwecke der Selbstversorgung erbaut worden. Jeweils zwei Bergmannsparteien wurden hier wie auch in dem kurz darauf, 1908, erbauten Doppelwohnhaus Nr. 6/7, angesiedelt. Die weiteren Wohnhausbauten dieser Siedlung innerhalb der Denkmalgruppe, die Nummern 4/5 und 2/3 stammen aus den Jahren um 1920/25. Diese Doppelhäuser waren für gehobene Bergbauarbeiter gedacht, nicht aber für die leitenden Beamten, die ihre Unterkünfte in Obernkirchen nahe des dortigen Bergamts hatten. Das südlichste dieser Denkmalobjekte ist das villenartige Wohnhaus des Grubendirektors südlich des Falkenwegs, Am Georgschacht 1. Es stellt neben der formalen Abgrenzung als Solitär zu den übrigen Wohnhausbauten auch symbolhaft einen Wechsel innerhalb der Industrieanlage dar; es wurde ab 1925 mit dem Eintreten der PreussAG in die Obernkirchener Bergwerksgesellschaft errichtet.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Stadthagen
Gemarkung
Stadthagen

Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)