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Stadthagen, Stadt, Rathaus und Bebauung Marktplatz, Gruppe baulicher Anlagen

Marktplatz (Baukomplex) · Teil einer Denkmalgruppe (Ensemble) · Stadthagen, Stadt

Das Rathaus an der nordwestlichen Flanke des Marktplatzes bildet den formalen und räumlich zentralen Kern der planmäßig in sog. Leiterform angelegten mittelalterlichen Stadtstruktur Stadthagens. Die direkte Verbindungsachsen zu sämtlichen Stadttoren garantierten eine ständige Erreichbarkeit. Der Marktplatz ist eine in Ost-West-Achse ausgedehnte, trichterähnliche Fläche, der durch die östlichen bzw. westlichen Straßenachsen Niedern- und Obernstraße bzw. Echtern- und Klosterstraße an den Schmalseiten umschlossen wird. Das für 1529 an dieser Stelle erstmals erwähnte Rathaus sticht als Großbau in Obernkirchener Sandstein mit Formen der Weserrenaissance im Vergleich zu der in Reihe geschlossenen, wenn auch heterogenen Bebauung mit aufwändigen, kleinteiligen Fassaden der Ackerbürgerhäuser des 16.-18. Jahrhunderts mit reicher Ornamentik und zu den Wohn-/Geschäftshausbauten des 19. Jahrhunderts an der Nord- und Südlängsseite des Platzes hervor.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Stadthagen
Gemarkung
Stadthagen

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)