Stadthagen, Stadt, Kreisstraße 2- 42, Hagenhufendorf Krebshagen, Gruppe baulicher Anlagen
Das Hagenhufendorf Krebshagen südlich von Stadthagen erstreckt sich in Nord-Süd-Achse entlang der westlichen Seite der Kreisstraße. Krebshagen ist seit dem frühen 14. Jahrhundert erwähnt und damit eine der jüngeren Hagenhufensiedlungen im Raum Stadthagen. Die Rodung des bewaldeten Gebietes entlang der Hülse wurde durch die Grafen von Schaumburg beauftragt, die den Besitz von den Grafen von Roden zur Mitte des 13. Jahrhunderts übernahmen. In der Gesamtstruktur liegt ein heterogener Gebäudebestand des 18.-20. Jahhrunderts vor, dessen Anordnung an den Hufen, den so genannten Grundstücks-Parzellen zwischen Bach und Kreisstraße, orientiert ist. Die Hofstellen liegen westlich der Kreisstraße, im rückwärtigen Teil ihrer Grundstücksfläche liegt auf schmalen Streifen das Weide- bzw. Wiesenland, das durch den parallel zur Dorfstraße gelegenen Krebshäger Bach eine natürliche Grenze erfährt. Die Furten zur Tränkung des Viehs sind z.T. noch erkennbar. Ursprünglich lagen breite Sandsteinplatten über den Bach als westliche Zuwegung der Höfe bzw. Kleinbauernstellen vor, welche teilweise erhalten sind. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite befanden sich die den Siedlern zugehörigen Ackerflächen.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Krebshagen
- Adresse
- Kreisstraße 2- 42
- Gemarkung
- Krebshagen
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)