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Stadthagen, Stadt, Kirche und Wohnhäuser Martini-Kirchhof, Gruppe baulicher Anlagen

Siedlungswesen ➔ Häusergruppe · Teil einer Denkmalgruppe (Ensemble) · Stadthagen, Stadt

Die historische Bebauung, die sich um den Martini-Kirchhof gruppiert und ein geschlossenes Areal bildet, zählt zu dem ältesten Gebäudebestand Stadthagens. Den Mittelpunkt der Denkmalgruppe stellt das Kirchenbauwerk, dessen Erstwähnung in dem ersten Drittel des 13. Jahrhunderts liegt, mit dem östlich angeschlossenen Mausoleum (1607-1627) dar. Die Kirchhoffläche westlich des Turmes wird von der giebelständigen Reihenbebauung der Wohn-/Geschäftshäuser Oberntraße 57-59 gerahmt. Südlich davon liegen zwei lang gestreckte Fachwerkbauten: das als Obernstraße 57 giebelständig ausgeprägte Wohn-/ Geschäftshaus, dessen hintere Bebuung auf z.T. hohem Bruchsteinsockel direkt an das dreistöckige Doppelwohnhaus (1580) für Kantor und Pfarrwitwe Am Kirchhofe 1/2 anschließt. Südlich des westlichen Strebepfeilers am südlichen Kirchenschiff befindet sich die sog. Oberpfarre, ein dreistöckiger Fachwerkbau von 1611, das Den östlichen Abschluss des Platzes mit Tordurchlass zum Wall bildet die ehemalige Lateinschule (1565), aus welcher die Universität Rinteln hervorging und an welche sich südlich der Freihof Mädel anschließt, dessen vorhofartige Freifläche sich bis zur Oberpfarre erstreckt. Die nördliche Längsseite des Areals ist durch ehem. geschlossene Reihenbauung gekennzeichnet, darunter das Doppelwohnhaus Nr. 7-9, die (ehemaligen) Fachwerkbauten Nr. 13-14.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Stadthagen
Gemarkung
Stadthagen

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)