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Teufelsbrücke

Kurz bevor die Leitzener Kirchgänger in Richtung Johanniskirche den Kuhbachwald verließen, mussten sie, um trockene Füße zu behalten, einen recht langen und sehr schmalen Holzsteg benutzen, der unter anderem auch den Kuhbach selbst überquerte: den Leitzner Karksteeg. Heute heißt dieser Steg „Teufelsbrücke“. Der Name hat seinen Ursprung in folgender Sage:Ein Hausschlachter aus Soltau hatte die Kuh eines Bauern auf dessen Hof in Leitzingen geschlachtet. Anschließend wurde gegessen und weil es bis Mitternacht wie aus Eimern schüttete, auch ordentlich was getrunken. Als der Regen aufhörte, machte sich der Schlachter kräftig schwankend auf den Heimweg. Unterm Karksteeg im Kuhbachwald hörte er die  Wassermassen rauschen, ging lieber auf die Knie und krabbelte los. Im Finstern stieß er gegen etwas, das ihn mit Augen wie glühende Kohlen anstarrte: Der Teufel! Erschrocken kroch er zurück und blieb die restliche Nacht in Leitzingen. Am nächsten Morgen traf dann unser Schlachter auf dem Steg  einen aus Soltau entgegenkommenden Bauern, der noch fürchterlich nach Blaurand duftete. Dieser erzählte ganz aufgeregt: „Letzte Nacht bin ich genau hier auf diesen Bohlen mit dem leibhaftigen Teufel zusammengerasselt“.

Adresse
Teufelsbrücke, 29614 Soltau
Website
www.erlebniswelt-lueneburger-heide.de/

Quelle: Erlebniswelt Lüneburger Heide GmbH, Niedersachsen Hub (Lizenz CC BY-SA)