Soltau, Stadt, Bahnhofstraße 13, St. Johannis
Saalkirche. Langgestreckter traufständiger siebenachsiger Putzbau mit Seitenpavillons, symmetrischem Fassadenaufriss mit dreiachsigem Mittelrisalit mit Dreiecksgiebel und Sandsteinkartusche unter Mansarddach in roter Hohlpfannendeckung. Erbaut 1755-57. Wiederaufbau nach Brand. Entwurf und Ausführung: Architekt Eduard Wendenbourg, Hannover. 1908. Wand- und Deckenmalerei von Carl Wiederhold. 1908. Orgel unter Wiederverwendung von 6 Registern, Gehäuse und Pfeifen von 1908 Neubau mit zwei Pedaltürmen. Furtwängler & Hammer, Hannover. 1968.
Angesetzter schlanker Backsteinturm mit Ziersetzungen, Ecklisenen, gekuppelten Rundbogenfenstern und Uhr mit Zifferblättern unter spitz zulaufendem Helm in Kupferdeckung. 1849/50. Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges in Form eines Wandgemäldes von Rudolf Schäfer. 1921.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Soltau
- Adresse
- Bahnhofstraße 13
- Gemarkung
- Soltau
ÖPNV in der Nähe
- Soltau Bahnhof · 447 m
- Soltau Johanniskirche · 80 m
- Soltau Unter den Linden · 288 m
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)