Sehnde, Stadt, Kurze Straße, Kreuzkirche
Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)
Sparsam gegliederter, verputzter Bruchsteinsaal mit ungewöhnlicher Querorientierung und im Kern mittelalterlichem Westturm, erbaut 1737-39 nach Entwurf des Heeresingenieurs Ernst Braun. Segmentbogige Fensterbahnen mit 1874 von Conrad Wilhelm Hase entworfenen Fenstern mit gusseiserner Maßwerkgliederung und glatte Eckquaderungen aus Sandstein rhythmisierten die Fassade. Im Innern hölzernes Spiegelgewölbe und dreiseitige Empore mit vergoldetem Bandelwerk an den Brüstungsfeldern. Der 1738 vom Hildesheimer Bildschnitzer Ernst Dietrich Bartels geschaffene Kanzelaltar mit seiner vollplastischen Figur Johannes des Täufers wurde nach Plänen von Hase entschieden umgebaut, 1967 jedoch – orientiert an der Iltener Kirche – wieder in seinen barocken Zustand rückgebaut. Der hinter dem Altar gelegene Ostflügel wird als Sakristei genutzt. Die Orgel stammt im Kern aus dem 18. Jahrhundert und wurde 1871 erneuert und 1914 von Furtwängler & Hammer erweitert.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Sehnde
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- Kurze Straße
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- Sehnde
ÖPNV in der Nähe
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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)