Ildehausen, St. Johannes-Kirche
Rechteckiger Saalbau aus verputztem Mauerwerk mit Satteldach und breitem, im Obergeschoss mit Schieferbehang versehenem Westturm mit oktogonalem Glockengeschoss und welscher Haube. Die Fenster- und Portallaibungen in Sandstein. Der Innenraum wird von einer hölzernen Tonne überspannt und ist ausgestattet mit einem 1690 datierten, barocken Schnitzaltar mit Säulen und Rankenwerk sowie einer Predella mit Stifterinschrift und von Engeln gehaltenen Wappen, einer Kanzel aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, die von einem etwa lebensgroßen Moses getragen wird, der von einer Kanzel des 17. Jahrhunderts stammt, zu der wohl auch die Apostelfiguren an der Ostempore gehörten. Aus der Zeit um 1700 stammen der Taufengel und ein hölzernes Doppelepitaph. Der Westteil der Kirche ist 1950 von dem zeitgleich nach Osten erweiterten Schiff abgetrennt worden.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Ildehausen
- Adresse
- Zum Papenbusch
- Gemarkung
- Ildehausen
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)