Seelze, Stadt, Martinskirchstraße 13, St. Martinskirche
Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)
Saalbau auf rechteckigem Grundriss in verputztem Bruchsteinmauerwerk unter Satteldach mit Sakristeianbau im Osten und Turm im Westen, Belichtung durch jeweils fünf flachbogige Fenster mit Sandsteinleibungen. Im nördlichen Winkel zwischen Turm und Langhaus befindet sich als Anbau die Gruft der Familie von Hugo mit 1758 datierter Wappentafel. Die Kirche wurde 1767 nach Plänen von Konsistorialsekretär G. J. Arenhold erbaut, als Ersatz für einen mittelalterlichen Vorgängerbau, der 1755 einem großen Brand im Ortskern zum Opfer fiel. 1876 bekam der Turm eine Erneuerung des oberen Bereichs nach Plänen von Konsistorialbaumeister Conrad Wilhelm Hase (1818-1902). Der Innenraum ist mit flach gedeckten Emporen und dazwischen liegender Tonne ausgestattet. Kanzelaltar vom hannoverschen Hofbildhauer Johann Friedrich Ziesenis datiert 1767, achteckiger barocker Taufstein, Orgelprospekt datiert 1777.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Seelze
- Adresse
- Martinskirchstraße 13
- Gemarkung
- Seelze
ÖPNV in der Nähe
- Seelze Bahnhof · 624 m
- Seelze Humboldtstraße · 110 m
- Seelze Kristall-Therme · 207 m
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)