Schöppenstedt, Stadt, Elmweg, ev.-luth. Kirche Eitzum
Saalkirche unter Satteldach mit eingezogener Rundapsis im Osten und quadratischer Westturm unter einem ins Achteck übergehenden hohen Zeltdach von 1874, alle Dächer mit Schieferdeckung. Neoromanische Saalkirche von vier Fensterachsen Länge aus Elmkalkstein-Werksteinen mit umlaufendem hohen Sockelprofil, Kantenlisenen und Rundbogenfries an Süd- und Nordseite sowie an der Apsis. Turm aus unverputztem Bruchsteinmauerwerk mit Kantenquadern auf umlaufendem Sockel, Rundbogenportal im Westen und Dreiergruppe rundbogiger Schallöffnungen auf allen Seiten des Obergeschosses. Die neoromanischen Wandmalereien im Inneren schuf Maler E. Schubert 1891/92 nach Entwürfen des Braunschweiger Kirchenmalers Adolf Quensen. In der Kalotte der vollständig ausgemalten Apsis die Dreiviertelfigur eines Christus Salvator in kreisrunder Aureole, auf den Wandflächen seitlich des Achsfensters die Apostelfürsten als Standfiguren in Tabernakeln, die Sockelzone mit Vorhangdrapierung, auf den Ostwänden des Langhauses mehrfigurige Szenen der Verkündigung und der Auferstehung, eingerahmt von Architekturnischen. Zur beweglichen Ausstattung gehören zwei Rokoko-Ölgemälde aus einem Zyklus mit Darstellungen des Lebens Jesu, die aus der Pfarrkirche von Querum stammen.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Eitzum
- Adresse
- Elmweg
- Gemarkung
- Eitzum
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)