Schöningen, Stadt, Kloster / Klostergut St. Lorenz, Gruppe baulicher Anlagen
Die orts- und landschaftsbildprägende Domäne befindet sich innerhalb des 1221 gegründeten Augustinerchorherrenstifts. Zum Kernbestand gehören die Klostergebäude mit der im romanischen/spätgotischen Kirche St. Lorenz sowie den im Kern spätgotischen Konventsgebäuden, die später zu Wirtschaftszwecken umgeformt wurden. Weiterer Gebäudebestand aus der Zeit nach der Säkularisierung und der Umfunktionierung zur Saatsdomäne, mit Wohn-/Wirtschaftsgebäuden in Kalksteinbruchstein- und Fachwerkbauweise aus dem 18. und 19. Jh. In S-Form durch Wirtschaftsgebäude eingefasste Freiflächen mit dem Schäferhof im Norden, dem Remisenhof vor dem Pächter-Wohnhaus, dem Hof mit Miste im Bereich der Stallungen im Süden und dem seitlich gelegenen Dreschhof zwischen Scheune und Speicher. Rudimentäre Kalksteinpflasterung, insbesondere im westlichen Hofbereich und am Rand der Häuserbebauung. Die intakte Klostermauer umfasst den Bereich des südlichen Kirchhofes und des sich im Nordwesten ausdehnenden Gartenbereiches.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Schöningen
- Gemarkung
- Schöningen
ÖPNV in der Nähe
- Schöningen, Lorenzkirche · 266 m
- Schöningen, ZOB · 561 m
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)