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Schöningen, Stadt, Hauptstraße 8, St. Andreas

Kirche · Einzeldenkmal · Schöningen, Stadt

Im Kern gotischer Saalbau über rechteckigem Grundriss in Natursteinmauerwerk mit Werksteineinfassungen unter Satteldach mit Ostabwalmung und Westturm. Gerader Chorschluss mit einem Dachhaus, zur Südseite hin Strebepfeiler mit Kaffgesimsen, an der Nordseite befindet sich ein Portal mit überstabten Spitzbogen, Holztüre unter Schulterbogensturz, im Tympanon ein Oberlicht mit Bleiverglasung. Am Langhaus durchgängig Spitzbogenfenster. Westturm mit einem geohrten Westeingang, darüber ein profilierter Rundbogen mit lateinischer Inschrift. Im Turmschaft Lichtfenster sowie spitzbogige Schallarkaden, oberer Abschluss mit kupfergedeckten Knickhelm mit Turmuhr, Knauf und Wetterfahne. Auf der Nordseite Vorhalle mit Priechenaufgang, das Portal zum „Stuhl der Burg“ auf der Ostseite ist zugemauert, darüber befindet sich ein Wappenstein aus Sandstein mit der Inschrift von 1712. Sakristei besitzt auf der Nordseite ein Kreuzrippengewölbe, außen befindet sich ein spätgotisches Kreuzigungsrelief aus Sandstein, im Chorraum ein barockes Hochaltar. Über dem Schiff eine Holztonnenkonstruktion mit angehefteten Rippen und Gurten sowie zweigeschossige Emporen. Baubeginn des Westturm laut Inschrift 1432, die Glocke stammte aus dem Jahre 1443. Im Untergeschoss des Turms wurde 1767 die Gruft derer von Hoym eingerichtet und nach der Erlöschung der Familie verschlossen.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Esbeck
Adresse
Hauptstraße 8
Gemarkung
Esbeck

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)