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Schöningen, Stadt, Bahnhofstraße 16

Wohnhaus · Einzeldenkmal · Schöningen, Stadt

Zweigeschossiges freistehendes villenartiges Wohnhaus auf Naturstein-Kellersockel unter Satteldach in Ziegelpfannendeckung auf hohen Drempel. Zur Nordwesttraufe ein Mittelrisalit mit Zwerchgiebel, zum Süden hin ein eingeschossiger Söller mit darüber befindlichen späteren Balkon. Überdurchschnittliches Zierrat mit Elementen der Neorenaissance und der Neogotik: gekuppelte Fenster mit profilierter Stuckeinfassung, im Risalit mit Pfeiler-Halbsäulen und Brüstungszierde sowie Oculus auf Gebälkimitat im Giebelfeld. Gebäudekanten durch Lisenen und Ziegelziersetzungen hervorgehoben, Traufgesims mit Konsolenfries und neogotische Relieffelder in der Drempelzone. Südwestgiebel mit einem polygonalen Drempel, dort umlaufende kantonierte Pfeiler, darüber ein verkröpftes Gebälk mit Zahnschnitt. Giebelfeld mit Blendmaßwerk, am Ortgang wiederrum ein Konsolgesims. Rückwärtig ein Zugang über Windfang mit Freitreppe.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Schöningen
Adresse
Bahnhofstraße 16
Gemarkung
Schöningen

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)