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Sachsenhagen, Stadt, Schlossgang 3,4, 5, Schloss Sachsenhagen, Gruppe baulicher Anlagen

Wasserburg · Teil einer Denkmalgruppe (Ensemble) · Sachsenhagen, Stadt

Für das letzte Viertel des 12. Jahrhunderts ist urkundlich bekannt, dass das Gebiet um Sachsenhagen dem Bistum Minden zugesprochen war, welches es durch eine Schenkung des Edlen Mirabilis von Brocke (s. Bruchhof bei Stadthagen) erhielt.
Unter Herzog Albrecht I. von Sachsen-Lauenburg entseht zwischen 1248 und 1253 eine Wasserburg, die als Stützpunkt zu Rodungszwecken und der Kolonialisierung des Gebietes zwischen Hameln und Nienburg im Bereich von Aue und Leine diente.
Als wehrhafte Anlage einer Wasserburg Mitte des 13. Jahrhunderts in Sachsenhagen errichtet, erfolgte 1595-1597 der Ausbau zur Residenz. Von der Anlage des 16. Jahrhunderts haben sich im Wesentlichen zwei Hauptbauten erhalten: der Wohnturm und das Amtshaus; darüberhinaus befinden sich ein heute auf den Schlossvorplatz versetzter Brunnen des späten 16. bzw. frühen 17. Jahrhunderts sowie ein Nebengebäude unter Verwendung von Bausubstanz des 16. Jahrhunderts innerhalb des Areals.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Sachsenhagen
Adresse
Schlossgang 3,4, 5
Gemarkung
Sachsenhagen

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)