← Alle Baudenkmäler← Alle Gemeinden← Ronnenberg, Stadt

Ronnenberg, Stadt, Hansastraße 55, Busse-Stein

Gedenkstein · Einzeldenkmal · Ronnenberg, Stadt

Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)

Im Jahr 1842 wurde im Empelder Holz zwischen Empelde und Benther Berg und Empelde der königliche Hofjäger Wilhelm Busse von Wilderern ermordet. Für das Mahnmal, das ihm darauf aus Wealdensandstein errichtet wurde, verwendete man einen Entwurf, den Ernst v. Bandel (1800-1876) bereits 1835 für das im Deister aufgestellte Denkmal für den ebenfalls von Wilderern erschossenen Jäger Eduard Elten angefertigt hatte. Der mit Sockel ca. 1,5 Meter hohe Gedenkstein ist in der Art eines Altarüberbaus (Ziborium) aus toskanischen Säulen ohne Basis unter Kreuzgewölbe gestaltet und erinnert dadurch an Märtyrergräber. In den 1930er Jahren musste der Busse-Stein dem Kalibergbau weichen, kurze Zeit später enstand hier die Salzrückstandshalde des Empelder Kaliwerks Hansa. Bis 1995 stand das Denkmal im Bürgerholz im Hemminger Stadtteil Ohlendorf, seitdem befindet es sich in der Nähe des ursprünglichen Standorts auf einem Plateau im Südwesten des "Waldbergs Empelde", der inzwischen in eine Kultur- und Naturlandschaft überführten Halde.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Empelde
Adresse
Hansastraße 55
Gemarkung
Empelde

ÖPNV in der Nähe

Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)