Rodenberg, Stadt, Burgstraße, Ständehaus Wasserburg Rodenberg
Zweigegeschossiger Bruchsteinmassivbau über zweischiffigem, kreuzgratgewölbtem Kellergeschoss, erbaut in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts als Saalbau.
An der Ostfassade rechteckige, mit stabwerk-profilierten Laibungen versehene Fenster. An der dem Innenhof zugewandten Westseite Fragmente eines polygonalen Treppenturms, an den Anschlüssen zum Mauerwerk des Baukörpers Rauten-/Linsen-Motivik; weiterer Bauschmuck: nördlich des Turems Brüstungszone mit Kandelabermotiv; südlich des Turmes gut erkennbarer Kamin aus Sandstein.
Der schlichte Saalbau ist das Ständehaus der Wasserburg Rodenberg, der überkommene Rest der nach Brand 1859 beinahe völlig zerstörten, unregelmäßigen Vierflügelanlage, welche um 1560 durch die Baumeister J. Kölling und H. Schedler in renaissancetypischen Formen auf den mittelalterlichen Fundamentresten der Burganlage des 13. Jahrhunderts erbaut wurde. Heute umgenutzt als Heimatmuseum.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Rodenberg
- Adresse
- Burgstraße
- Gemarkung
- Rodenberg
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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)