Rinteln, Stadt, Markt 1-15, Weserstraße 18, Gruppe baulicher Anlagen
Geschlossene Bebauung um den zentralen, ortsmittigen Marktplatz von Rinteln. Die Bebauung stammt teilweise im Kern aus dem 13. Jahrhundert, nach Verleihung des Stadtrechtes nach Lippstädter Vorbild im Jahr 1239 legte man die Stadt planmäßig an. Die Wohn- und Geschäftshausbauten bzw. Wohn-/Wirtschaftsgebäude und Bürgerhäuser sind zumeist giebelständig und im Norden sowie Süden des Platzes in Zeilenrandbebauung ausgerichtet. Eine nicht unbeträchtliche Anzahl an Gebäuden dieser Häuserzeilen präsentiert sich als Ersatzneubau des 20. Jahrhunderts, zumeist haben sich Kellergewölbe erhalten. Den Parzellen waren jeweils rückwärtig Nebengebäude als Hinterhofbebauung zugeordnet, erschlossen wurdne sie durch Toreinfahrten wie heute noch an der Nr. 5 erkennbar. Die Umnutzung zu Geschäftseinheiten mit Ladenzeilen im Erdgeschoss ließ diese regionaltypsichen Strukturen jedoch verschwinden. Östlich befindet sich die Hauptwache, ein freistehendes Bauwerk, welches zum angrenzenden Kirchhof von St. Johannis gewissermaßen eine Scharnierwirkung ausübt. Südöstlich das Rathaus im Erscheinungsbild der Weserrenaissance. Westlich die wichtige Nord-/Südachse Weserstraße.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Rinteln
- Adresse
- Markt 1-15, Weserstraße 18
- Gemarkung
- Rinteln
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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)