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Rinteln, Stadt, Kloster Möllenbeck 1, Kloster Möllenbeck

Sakralbau ➔ Klostergebäude · Einzeldenkmal · Rinteln, Stadt

Am Nordrand des Dorfes gelegener, geschlossener Klosterkomplex, mit spätgotischer dreischiffige Hallenkirche im Süden, Krypta und Westtürme des Vorgängerbaus, dreiflügelige zweigeschossige unterkellerte Klausurgebäude als Bruchsteinbauten unter Satteldächern mit Sandsteindeckung nördlich der Kirche, errichtet 1479-1505. Klausurgebäude mit schlichten Rechteckfenstern, Maßwerkfenster im Kapitelsaal sowie große Segmentbogenfenster im Obergeschoss. Ostfassade mit Rundbogenportal. Nordfassade mit Kellereingang, datiert 1487. Westflügel mit Durchfahrt von 1670, mit Ädikularahmung, Dreieckgiebel und Wappen der hessischen Landgräfin Hedwig Sophie. Im Inneren wandfeste und bewegliche Ausstattung erhalten, darunter teils reiche Deckendekorationen, Malerei von um 1600, restauriert und teils rekonstruiert. Ursprünglich als Benediktinerinnenstift mit der Gründung von Kaiser Arnulf 896, 1441 Umwandlung in ein Augustinermöchnskloster, 1560/70 Umwandlung in ein weltliches Kanonikerstift sowie um 1648 Auflösung und Einrichung einer hessischen Staatsdomäne.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Möllenbeck
Adresse
Kloster Möllenbeck 1,2,3
Gemarkung
Möllenbeck

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)