Rinteln, Stadt, Burgstraße 1, Schaumburg, Gruppe baulicher Anlagen
Malerisch wiederaufgebaute Burganlage in landschaftsbildprägender Lage am Südhang des Wesergebirges, ursprünglich Stammsitz der Grafen von Schaumburg.
Bereits für das Jahr 1221 ist eine Kapelle bezeugt. Graf Otto I. führt ab 1390 weitreichende Um- und Ausbauten durch, u.a. Bau der Ringmauer um die untere Burg im Norden und die Errichtung des unteren Torturms. Der Palas in der Oberburg wurde 1521 auf den alten Fundamenten neu errichtet. 1637 Schließung der ursprünglichen Toröffnungen des Bergfrieds und Änderung der Zuwegung. Ab 1821, mit Einführung der hessischen Verwaltungsreform, wurde die Burg dem Verfall preisgegeben. Albrecht Haupt führte im Auftrage des Bückeburger Fürstenhauses Schaumburg-Lippe zwischen 1907 und 1913 umfassende Wiederaufbaumaßnahmen und Gebäuderekonstruktionen besonders der unteren Burg durch, u.a. fällt auch die Aufstockung des oberen Bergfriedes auf 30 m in diese Bauzeit. Kriegszerstörungen 1945 durch Artelleriebeschuss der Amerikaner.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Schaumburg
- Adresse
- Burgstraße 1
- Gemarkung
- Schaumburg
ÖPNV in der Nähe
- Ri-Schaumburg, Rosental · 598 m
- Ri. Schaumburg Domäne · 670 m
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)