Rehburg-Loccum, Stadt, Kloster
Dreischiffige Gewölbebasilika in Sandsteinquadermauerwerk über kreuzförmigem Grundriss, erbaut 1240-77. Quadratische Vierung im Osten mit je zwei Seitenkapellen, darüber ein schlanker hoher Dachreiter. Die Chorfenster in einer zweigeschossigen Dreiergruppe. Im Westen Schaufassade mit gestaffelten Lanzettfenstern und Okuli, von einer Spitzbogenblende gerahmt. Die übrigen Fassaden des Ober- und Untergardens schlicht, mit schlanken gekuppelten Lanzettfenstern. Im Inneren Kreuzgrat- und Dominikalgewölbe, die Säulen mit überwiegend floral ornamentierten Kapitellen. Gotische Ausstattung aus dem 13. Jahrhundert erhalten, darunter der hölzerne Altaraufsatz. Weitere Ausstattung, Ornamentik, Schnitzereien und Malereien aus den nachfolgenden Jahrhunderten erhalten. 1848-54 durch Conrad Wilhelm Hase restauriert, hierbei unter anderem Neugestaltung des Dachreiters und Aufgabe des Lettners. Brand 1947.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Loccum
- Adresse
- Kloster
- Gemarkung
- Loccum
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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)