Obernkirchen, Stadt, Stift Obernkirchen, Gruppe baulicher Anlagen
Gegenüber der legendären Gründung durch Ludwig den Frommen gesichert die Gründung des Augustinerchorfrauenstifts durch Bischof Werner von Minden 1167, 1181 quasi reichsunmittelbare Stellung. 1492 Klosterreform. 1572 Einführung der Reformation, seitdem evangelisches Stift. 1901-1971 im Stift auch eine Landfrauenschule des Reifensteiner Verbands untergebracht.
Umfangreicher Baukomplex unmittelbar südlich des Zentrums der Stadt Obernkirchen, die im Norden gelegene Stiftskirche gleichzeitig Pfarrkirche. Älteste Bauteile der Kirche aus dem 3. Viertel des 12. Jahrhunderts, unter Einbeziehung älterer Teile Neubau 1329-1355. Auf der Südseite um den Kreuzgang die Stiftsgebäude, in Teilen noch aus dem 13. Jh., überwiegend Anf. 16. Jh., mehrfach umgebaut (u. a. 1712 und 1893). Südlich dieser Baugruppe Gelände mit Stützmauer terrassiert, darauf im Westen und Südwesten Garten, im Südosten mehrere ehemalige Wirtschaftsgebäude (u. a. Mühle, Speicher und Schafstall) und die Propstei, im Kern überwiegend noch mittelalterlich.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Obernkirchen
- Gemarkung
- Obernkirchen
ÖPNV in der Nähe
- Obernkirchen Post · 299 m
- Obernkirchen Abzweig Hünenbr. · 390 m
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)