Obernkirchen, Stadt, Rathenaustraße 11, Amtsgericht
Zweigeschossiger verputzter Massivbau auf hohem Kellersockel in Bruchstein. Gruppierter Grundriss mit giebelständigem Nordteil unter hohem Satteldach, quer dazu ein eingezogener Südflügel unter Walmdach, zweigeschossiger rückwärtiger Erker zwischen Nord- und Südflügel. Die Dächer mit Schieferdeckung, Schieferbehang in den oberen Giebel- und Fassadenflächen. Gliederungselemente in unverputztem Werkstein. Neben alten Türen und Fenstern ist das Gebäude mit bauzeitlichen Heizkörpern, Wandvertäfelungen und Geländern ausgestattet. Erbaut wurde es zeitgleich mit dem rückwärtigen Gefängnis als Amtsgericht, das 1911 hier einzog. Nach der Zusammenlegung mit dem Bückeburger Amtsgericht wurde es 1974 als Obernkirchener Polizeidienststelle genutzt.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Obernkirchen
- Adresse
- Rathenaustraße 11
- Gemarkung
- Obernkirchen
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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)