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Obernkirchen, Stadt, Kirchenanlage St. Josef, Gruppe baulicher Anlagen

Kirchenanlage (Baukomplex) · Teil einer Denkmalgruppe (Ensemble) · Obernkirchen, Stadt

Südöstlich des alten Stadtkerns auf ansteigendem Gelände gelegene Gruppe baulicher Anlagen um die katholische St. Josef-Kirche mit weitläufiger Grünfläche und altem Baumbestand. Mittelpunkt der Anlage ist die 1908 geweihte neuromanische Kirche, aufgrund der Lage und des hohen Turms weithin sichtbar. Durch den Zuzug von Glasarbeitern und Korbflechtern im 19. Jahrhundert war die katholische Gemeinde in Obernkirche stark gewachsen, zur Heiligen Messe musste man sich anfangs noch nach Bückeburg begeben. In den 1870er Jahren wurde in der Neumarktstraße ein Hof erworben und die zugehörigen Wirtschaftsgebäude zu einer Kapelle und Schule umgebaut. Um 1900 wurde das neue Gemeindegelände erworben und der Bau einer Kirche ermöglicht. Das westlich auf dem Gelände gelegene zweigeschossige Haus mit Nebengebäude bestand bereits, es wurde zum Pfarrhaus umgenutzt. Nord- und westseitig ist das Gelände durch eine Bruchsteinmauer eingefriedet.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Obernkirchen
Gemarkung
Obernkirchen

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)