Nienburg (Weser), Stadt, Hannoversche Straße 34, Reste eines Rundbaues "Parkhaus"
Zweigeschossiges, kreisrundes Bauwerk mit leicht geschweifter, hölzerner Kuppel, sogenanntes „Parkhaus“ an der Ecke Hannoversche Straße/ Hinterm Parkhaus. Errichtet um 1830 durch den Architekten, Baurat und Senator Emanuel Bruno Quaet-Faslem. Im Erdgeschoss acht große Rundbogenfenster, eines davon vermutlich ein nachträglich zu einem Fenster veränderter Eingang in das Gebäude. Das Obergeschoss zurückspringend, mit umlaufendem Balkon. Die Fensterachsen aus dem Erdgeschoss weitergeführt, jedoch im Obergeschoss nur jedes zweite Fenster ausgebildet, die restlichen blinde Rundbögen über durchlaufendem Kämpfergesims. Gesimse und Fensterwangen farblich von der gelb geputzten Fassade weiß abgesetzt und der übrigen Gebäudegestaltung angeglichen. Die ausladende Traufe mit breitem, ebenfalls farblich akzentuiertes Band und Schmuckfries. Im Inneren starke Veränderungen durch Umbauten. Im Erdgeschoss sehr starkes Mauerwerk und viele Umgestaltungen. Das Obergeschoss wurde bauzeitlich durch einen überkuppelten Saal mit Oberlicht und acht dorischen Säulen, paarig zusammenrückt, dominiert. Heute ist die Kuppel unter einer Flachdecke verschwunden, die Säulen sind erhalten.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Nienburg
- Adresse
- Hannoversche Straße 34/36
- Gemarkung
- Nienburg
ÖPNV in der Nähe
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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)