Neustadt am Rübenberge,St., Neustädter Straße, Kapelle Esperke
Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)
Spätgotischer Saalbau mit gewölbtem 3/8-Chorchluss unter Satteldach, das an den Schmalseiten abgewalmt ist, im Westen Dachreiter. Die gebrochene Westwand und der untere Teil der anschließenden Seitenmauern bestehen aus Raseneisenstein, um 1450 sind die übrigen Bauteile mit Ziegeln im Klosterformat neu errichtet worden. Rundum wird der Bau von gestuften Strebepfeilern gestützt. An der Südseite segmentbogiger Eingang in einer Spitzbogenblende. Im Chor gedrückte Korbbogenfenster mit Laibungen aus Formsteinen und schlichtem zweibahnigen Maßwerk. Im Innern der 1688 erneuerten Kapelle flache Balkendecke, der Chorraum und das Chorjoch mit Rippenwölbung. Spätgotisches Taufbecken, geschnitzte Pieta aus der Mitte des 15. Jahrhunderts, Gestühl des 17. Jahrhunderts und Reste des Kanzelaltars von 1810 sind erhalten.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Esperke
- Adresse
- Neustädter Straße
- Gemarkung
- Esperke
ÖPNV in der Nähe
- Esperke Neustädter Straße · 77 m
- Esperke Postweg · 222 m
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)