← Alle Baudenkmäler← Alle Gemeinden← Neustadt am Rübenberge, Stadt

Neustadt am Rübenberge,St., Höltystraße 1, Klosterkirche Mariensee (ehem. St. Maria)

Klosterkirche · Einzeldenkmal · Neustadt am Rübenberge, Stadt

Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)

Saalkirche aus Backstein von drei Jochen mit 5/9-Chorschluss. Äußeres mit Spitzbogenfenstern, teils als gestaffelte Dreiergruppe, einmal mit zugesetztem bekrönendem Oculus, Strebepfeilern und auf der Nordseite zwei Kleeblattbogenportalen (auf der Südseite zum Kloster ein weiterer Zugang). Auf dem Westgiebel auf Konsolen ein rechteckiger Aufsatz, darauf achteckiger Dachreiter. Innen Wandpfeiler und zwei sechsteilige Domikalgewölbe, das östliche mit Schlussringen, Westjoch mit Kreuzgrippengewölbe, Chorgewölbe auf 5/8-Grundriss. Im Westjoch hölzerne Orgelempore mit steinerner Front aus drei Spitzbogenarkaden auf Säulen mit vorgelegten Halbsäulen. Im dritten Joch auf der Südseite drei Spitzbogenarkaden auf Säulen zur Damenempore des Klosters.
Von der mittelalterlichen Ausstattung ein Holzkruzifix (Mitte 13. Jh.), frühneuzeitlich der Taufstein (1545) und der Taufengel (18. Jh.), die übrige Ausstattung (Altar, Kanzel, Gestühl, Orgel, neuer Taufstein usw.) 1867-1868.
Begonnen wohl nach 1215, 1260 noch im Bau (Ablass). Westjoch Anf. 14. Jh. (Ablass von 1312). Aus dem 18. Jh. der zusätzliche Strebepfeiler an der Nordwand. 1867-1868 restauriert von Conrad Wilhelm Hase, aus dieser Zeit die Nordportale, der Dachreiter, die Emporenfront und die Damenempore.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Mariensee
Adresse
Höltystraße 1
Gemarkung
Mariensee

ÖPNV in der Nähe

Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)