Leer (Ostfriesland), Stadt, Mühlenstraße 6/8, Ostfriesische Bank
Zweigeschossiger, traufständiger Massivbau mit Mansarddach, Straßenfassade aus rotem Betonstein mit steinmetzmäßiger Oberflächenbearbeitung, durch genutete Lisenen in fünf Achsen gegliedert, hochrechteckige Fensteröffnungen mit profilierten Rahmungen, die drei mittigen Achsen als Risalit leicht vorgezogen mit Erker im Obergeschoss. Im hohen Sockel paarweise angeordnete, vergitterte Kellerfenster, darüber im Hochparterre große Fenster, links der Haupteingang mit segmentbogigem Sturz, darüber dreigeteiltes Oberlicht sowie abschließend Kopf mit geflügeltem Helm als Scheitelstein (Götterbote Hermes), an der Lisene neben dem Eingang große Uhr, über dem verkröpften Gurtgesims im Obergeschoss in der Mittelachse auf Konsolen vorkragender Erker, drei schmale gekoppelte Fenster, im Brüstungsfeld sowie im geschwungenen Giebel des Erkers jeweils Kartusche mit barockisierender Jugendstilornamentik, im Giebelfeld über dem Erker Schriftzug „Ostfriesische Volksbank“, das kräftige Traufprofil am geschwungenen Giebel des Risalits fortgeführt, das Mansarddach mit Biberschwanzziegeln eingedeckt. Nach Westen schlichte Putzfassade. Errichtet 1906 nach Planung des Architekten Bernhard Weise aus Hannover.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Leer
- Adresse
- Mühlenstraße 6/8
- Gemarkung
- Leer
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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)