Leer (Ostfriesland), Stadt, Mühlenstraße 24
An der Straßenecke Mühlenstraße/ Wörde stehender, dreigeschossiger verputzter Massivbau mit auskragendem Flachdach, das zweite Obergeschoss deutlich niedriger, die Gebäudeecke um 45° abgewinkelt, rechteckige Fensterformate, durch schlichte Gesimse auf Höhe der Sohlbänke und Fensterstürze horizontale Fassadengliederung. Im Erdgeschoss baulich erneuerte Schaufensteranlage, die die Front an der Mühlenstraße einnimmt und über die Gebäudeecke mit einer Fensterachse bis auf die Fassade an der Wörde reicht, darüber im ersten Obergeschoss vier annähernd quadratische Fensteröffnungen, im zweiten Obergeschoss längsrechteckige Fenster gleicher Breite. Die anschließende, langgestreckte Ostfassade an der Wörde im Erdgeschoss mittig mit geschlossener Wandfläche, das Sohlbankgesims der ursprünglichen Fensteröffnungen noch vorhanden, links zwei Hauseingänge und ein Fenster, in den Obergeschossen im Mittelteil jeweils drei schmale Fenster, im ersten Geschoss durch horizontale Putzgliederung auf den Zwischenpfeilern zusammengebunden, links über dem Hauseingang zwei Fensterachsen, durch abweichende Brüstungs- und Sturzhöhen die Geschosshöhen des ehemaligen Hinterhauses erkennbar. Umbau und Fassadengestaltung nach Planung des Architekten Ludwig Deichgraeber von 1931, im Kern älterer Baubestand.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Leer
- Adresse
- Mühlenstraße 24
- Gemarkung
- Leer
ÖPNV in der Nähe
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)