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Leer (Ostfriesland), Stadt, Friesenstraße 34/36, Haus Johanne

Wohnhaus · Einzeldenkmal · Leer (Ostfriesland), Stadt

Freistehendes Wohnhaus mit Vorgarten. Eingeschossiger Backsteinbau mit hohem Satteldach, giebelständig zur Friesenstraße ausgerichtet, nach Westen und Osten Querdächer mit Giebeln, nach Süden schmaler, langgestreckter Anbau mit abgewalmtem Dach, hochrechteckige Tür- und Fensteröffnungen, großer Bestand an bauzeitlichen Holzsprossenfenstern. Das Wohnhaus im Erdgeschoss mit backsteinsichtigen Fassaden, an der Ost-, Nord- und Westfassade oberhalb der Erdgeschossfenster verputzt, auf Sturzhöhe Perlstab, ausgeprägte Trauf- und Ortganggesimse. Der straßenseitige Nordgiebel achsensymmetrisch aufgebaut, im Erdgeschoss eingerückt zwei polygonale Erker, über dem durchlaufenden Traufgesims im Dachgeschoss zwei Fensteröffnungen, in der Giebelspitze zwei kleine, gekoppelte Fenster, auf der rechten Seite zurückgesetzt der Hauseingang über sechs Stufen zu erreichen, bauzeitliche Holztür, im überdachten Vorbereich Wandfliesen, der verputzte Sturz mit Inschrift „Johanne“ und „Erbaut 1909“, der Ostgiebel im Erdgeschoss mit fünf Fensteröffnungen und lisenenartiger Eckausbildung, dazwischen wie auch am Westgiebel bereits ab Brüstungshöhe verputzte Wandflächen, der rückseitige Südgiebel ohne Verputz und mit Beitelmauerwerk am Ortgang. Der südliche Anbau insgesamt backsteinsichtig und mit nutzungsbezogener Tür- und Fensteranordnung. Im Inneren des Wohnhauses der bauzeitliche Grundriss und große Teile der historischen Raumausstattung erhalten.
Das Wohnhaus mit Pferdestallanbau wurde errichtet 1909 (i) für den Kaufmann Antoni van der Laan nach Planung des Emder Architekten H. Niederstraßer.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Leer
Adresse
Friesenstraße 34/36
Gemarkung
Leer

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)