Leer (Ostfriesland), Stadt, Friesenstraße 33/35, Ehemalige Reichsbank
An der Straßenecke Friesenstraße/ Arend-Smid-Straße stehendes, zweigeschossiges, traufständiges Bankgebäude mit Walmdach, die Fassaden aus rotbraunen Backsteinen mit Architekturgliederung aus Werkstein, hochrechteckige Tür- und Fensteröffnungen. Die Straßenecke abgerundet mit vier, über beide Vollgeschosse reichenden Säulen, diese tragen ein mit Hohlkehle und Löwenkopf-Konsolen weit auskragendes Kranzgesims, im Erdgeschoss in der Mittelachse der Haupteingang, darüber halbrunde Tafel mit Inschrift „ANNO DOMINI MMVIII“, seitlich halbrund abschließende Nischen, im Brüstungsbereich der Obergeschossfenster dekorative Steintafel bzw. Engelsköpfe. Die anschließenden Fassaden an der Friesenstraße und Arend-Smid-Straße jeweils mit vier Fensterachsen, über dem aufgeprägten Sockelgesims in leicht zurückgesetzten Wandfeldern, die Erdgeschossfenster mit Brüstungsfeldern und Scheitelsteinen aus Werkstein, unmittelbar über den Obergeschossfenstern das Kranzgesims, das Walmdach in den Fensterachsen mit kleinen Walmdachgauben, an der Straßenecke in der Mittelachse auf dem First runder, flacher Aufsatz mit abschließendem Metallgeländer. Errichtet 1908 nach Entwurf des Architekten Julius Habicht.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Leer
- Adresse
- Friesenstraße 33/35
- Gemarkung
- Leer
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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)