Leer (Ostfriesland), Stadt, Friesenstraße 3, Keller und Teile der Einfriedung
Bauliche Reste der ehemaligen Leeraner Synagoge und der dazugehörigen Einfriedungsmauer. Die 1883/85 nach einem Entwurf des aus Nesse/Ostfriesland stammenden Architekten Hermann Schatteburg (1851-1900) im neuromanischen Stil errichtete Synagoge wurde während der Pogrome vom 09./10.11.1938 in Brand gesetzt. Die Brandruine wurde auf Anweisung des Regierungspräsidenten mit Ausnahme des Kellers, der später als Luftschutzkeller dienen sollte, auf Kosten der jüdischen Gemeinde bis Ende 1938 abgebrochen und das Grundstück eingeebnet. In den 1960er Jahren wurde das Grundstück mit einer Autowerkstatt und Waschanlage bebaut.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Leer
- Adresse
- Friesenstraße 3
- Gemarkung
- Leer
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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)