Leer (Ostfriesland), Stadt, Faldernstraße 5
Zweigeschossiger, traufständiger Backsteinbau mit Mauerwerksankern unter Satteldach, die Nord-, Ost- und Südfassade verputzt, hochrechteckige Tür- und Fensteröffnungen. Die langgestreckte Trauffassade zur Faldernstraße mit elf Achsen, in der vierten Achse von rechts zwei unmittelbar nebeneinander liegende Hauseingangstüren mit Oberlicht, über einem ausgebildeten Sockel die Wandflächen mit grober Putzstruktur, durch glatte Putzflächen dezent gegliedert, abschließend Traufgesims. Der Ostgiebel mit vier Fensterachsen und dezenter Putzgestaltung, im Sockel links zwei Kellerfenster, im Giebeldreieck mittig größere Fensteröffnung von kleineren flankiert. Die Südfassade nutzungsbezogen ohne Putzgestaltung angelegt, angebaute Balkone. Der zur Mennonitenkirche nach Westen gerichtete Giebel backsteinsichtig, im Erdgeschoss zwei Fensteröffnungen mit scheitrechtem Sturz und Putzfasche, im Obergeschoss zugemauerte Öffnungen erkennbar, im Dachgeschoss zwei quadratische Fenster mit Putzfasche, in der Giebelspitze zugesetzte Rundbogenöffnung, der Schildgiebel mit Beitelmauerwerk und Schornsteinkopf auf der Giebelspitze. 1834 als Wohn-Packhaus errichtet, 1907 Umbau zum Wohnhaus.
- Adresse
- Faldernstraße 5
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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)