Hildesheim, Stadt, Teichstraße, Jüdischer Friedhof Teichstraße
Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)
Im Inneren eines Straßengevierts gelegener Friedhof mit ca. 350 alten Grabsteinen vom 17. bis 19. Jahrhundert. Ursprünglich 1539 angelegt, laut Kämmereirechnungen fanden bis 1595 54 Bestattungen statt, teilweise von auswärtigen Juden. Die erste Erweiterung fand 1650 statt, 1653 erhielt die Gemeinde die Erlaubnis, den Platz einzuhegen, 1741 wurde der Friedhof ein zweites Mal erweitert. 1799 war anscheinend eine erneute Erweiterung nötig geworden. Im 19. Jahrhundert lag der Friedhof aufgrund der Stadterweiterung nicht mehr vor der Stadt, sondern inmitten der Siedlung und war Anlaß zu Beschwerden seitens der Anwohner. Der Friedhof wurde mit Verfügung vom 25. Juli 1892 geschlossen und teilweise überbaut.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Hildesheim
- Adresse
- Teichstraße
- Gemarkung
- Hildesheim
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)