Hildesheim, Stadt, Jüdischer Friedhof Peiner Straße, Gruppe baulicher Anlagen
Aufnahme: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)
Am Rande des christlichen Nordfriedhofes gelegenes langgestrecktes Areal mit zahlreichen, zum Teil sehr aufwendigen Grabmalen, nahe des Eingangs neugotische Leichenhalle. Nutzung ab 1892, nach der Schließung des Friedhofs an der Teichstraße. Die letzte Bestattung fand 1979 statt. Ein breiterer Mittelgang teilt zwei gleich große Hälften von 25 Reihen mit jeweils zehn Grabstellen. Direkt hinter der Feierhalle befinden sich vier große Familiengräber. Kindergräber liegen am Ende in den letzten Reihen. Auf der linken Seite befinden sich einige namenlose Gräber von Juden, die im Hildesheimer Konzentrationslager Neue Straße (alte Stadthalle) verstorben sind. 283 Grabsteien sind erhalten. Im Oktober 1965 wurden 92 Grabsteine umgeworfen. Im Janaur 1983, 1988,1989 und 1994 kam es zu Friedhofsschändungen.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Hildesheim
- Gemarkung
- Hildesheim
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)