Hildesheim, Stadt, Auf dem Gutshof
Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)
Scheune des Klosters und der späteren Domäne Marienrode, erbaut 1722 (Inschrift auf südlichem Türsturz: "1722 SUB RMO AB. BERWARDO KOVEN"; Lesung nach Kunstdenkmäler-Inventar 1910, S. 125 f.). 1910 als "Kornscheune" bezeichnet. Der mächtige Bau mit Bruchsteinfassaden und Sandstein-Eckquaderungen unter einem Satteldach wirkt als nördliche Begrenzung des Gutshofs. Eine ursprüngliche große Rundbogen-Toröffnung der Längsdurchfahrt ist an der Ostseite erhalten. Westtor und Südtor sind jünger bzw. verändert. Nördlich angebaut und unter dem Hauptdach abgeschleppt schließt sich ein Fachwerkanbau mit ehemaligen Pferdeställen an. Das Innere der Scheune ist ein monumentaler stützenfreier Raum, überfangen von einem bauzeitlichen Kehlbalkendach mit liegendem Stuhl.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Marienrode
- Adresse
- Auf dem Gutshof
- Gemarkung
- Marienrode
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)