Hildesheim, Stadt, Altenau 12
Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)
Zweigeschossiger Baukörper unter Satteldach, im Osten mit Krüppelwalm, heute traufständig zur Straße. Erdgeschoss massiv in unverputztem Bruchsteinmauerwerk mit Ausnahme des westlichen Bereichs der Südtraufseite und des Westgiebels. Südseite fachwerksichtig mit zurückspringendem Bereich (sog. Erkeröder Typ). Ostgiebel obergeschossig jüngeres Fachwerk; Westgiebel ab dem ersten Obergeschoss mit Ziegelpfannenbehang; Erdgeschosszone modern verputzt. Nordwestlicher Gebäudeteil unterkellert, mit Tonnengewölbe überfangen. Drei moderne Dachgauben jeweils an der Stelle ehem. Lüftungsgauben des Dachspeicherraumes. Hölzerne Inschriftenplatte über dem Haupteingang an der Südseite in drei Spalten mit Bauherreninschrift und als Chronogramm darin die inschriflitche Datierung 1755 in erhabenen Lettern ausgeprägt: "Martinus Blumenberg / Elisabetha Eiken / Gott segne DIeses HaVs aVCh VVer trItt eIn VnD aVs Den BaVheren beWahr Von hIer trIb aLL Gefahr". Die drei zugehörigen Sandsteinpfeiler an der Hofzufahrt mit der Inschrift "Max Blumenberg, Lucia Eiken Ann 1784" sind nicht mehr in situ erhalten. Ehemals Hof Nr. 36, ein Nebenhof des Klosterguts. Seit mind. 1654 wird die Hofstelle von FAmilie Blumenberg/Heinemann bewirtschaftet, ab 1827 geht sie in den BEsitz der Klosterkammer über und wird mit dem Klostergut St. Michael (Silberfinderstraße) vereinigt.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Himmelsthür
- Adresse
- Altenau 12
- Gemarkung
- Himmelsthür
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)