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Hildesheim, Mastbergstraße 19, Befestigung

Mauer · Einzeldenkmal · Hildesheim, Stadt

Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)

Die Mauern im Westen des Gutshofs sind Reste der mittelalterlichen Bruchsteinmauer-Befestigung der Bischofsburg, an die sich die St. Magdalenenkapelle anlehnt. Im Anschluss an die Kapelle sind südlich und nördlich Bauspuren von ehemaligen An- und Einbauten sowie von Mauerpforten zu sehen. Außerhalb westlich verläuft der Mühlengraben, der Überbleibsel einer ehemals größeren Gewässers der Grabenbefestigung ist. Südlich der Befestigungsmauer (südlich der Schmiede) gehen diese Mauerzüge im rechten Winkel abknickend nach Osten in eine niedrigere Einfriedung aus Bruchsteinen mit einer Sandsteinabdeckung über, die der nachmittelalterlichen Domänen-Nutzung diente. Im Norden der Gutshofanlage schließen ebenfalls niedrige Einfriedungen den Wirtschaftshof des Gutshofs ab, der hier seine neue Hauptzufahrt bekam.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Hildesheim
Adresse
Mastbergstraße 19
Gemarkung
Hildesheim

Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)