Hessisch Oldendorf, Stadt, Im Stift, Klostergarten - Fischbeck
Klostergarten des Stifts Fischbeck mit Damengärten westlich des Stiftsgebäudes, durch Fachwerkmauer unterteilt. Alle mit schmalen und langgestreckten Grundriss bis zur westlichen Mauer, teilweise direkt an den Wohnungen der Stiftsdamen angrenzend. Die Aufteilung wurde seit 1774 nicht geändert, allerdings werden die Gärten nicht mehr als Obst- und Gemüsegärten genutzt, sondern als Aufenthaltsgärten mit kleineren Nutzgartenflächen. Zwei alte Platanen und eine “tausendjährige Eibe” zeugen davon, dass in den Gärten auch Zieraspekte vorhanden waren. An der westlichen Mauer liegen “Neugierden”, als Erdhügel mit Sitzplätzen ausgestaltet, von denen der Blick Richtung Weser zu betrachten war. Auch eine gemauerte Sitzgrotte ist vorhanden. Im Süden bildet ein Gartenstreifen einen kleinen landschaftlich angelegten Park, der von der Äbtissin Dorothea Eleonore von Hammerstein um 1800 angelegt wurde. Auch hier ist eine Grotte vorhanden. Ein Gingko und eine Amerikanische Hasel stammen noch aus den Anfängen der Parkanlage.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Fischbeck
- Adresse
- Im Stift
- Gemarkung
- Fischbeck
ÖPNV in der Nähe
- Fischbeck, Paschenburg · 263 m
- Fischbeck, Stiftstraße · 344 m
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)