Hemmingen, Stadt, Ortskern Wilkenburg, Gruppe baulicher Anlagen
Aufnahme: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)
Das schon vor 1200 in den Urkunden auftauchende Wilkenburg war einer der befestigten Orte vor den Toren Hannovers. Die von den Welfen errichteten Wehranlagen wurden 1425 von der hier seit dem 13. Jh. bis 1904 ansässigen Familie v. Alten auf Druck der Bürger Hannovers zerstört. Übrig geblieben sind damals nur Teile der St. Vitus-Kirche, die heute mit dem Kirchhof im Süden und der Gutsanlage im Norden den geschützten historischen Ortskern bezeichnet. Zum Bereich des Kirchhofs gehören neben der Kirche zahlreiche historische Grabsteine, das Pfarrhaus mit ehemaliger Pfarrscheune, ein Gefallenendenkmal und Reste der Einfriedung. Auf dem Gelände der Gutsanlage stehen zwei geschützte Wohnhäuser und eine Längsdurchfahrtsscheune, im Norden befindet sich eine große Parkanlage mit Einfriedungen, künstlich angelegten Gewässern und altem Baumbestand.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Wilkenburg
- Gemarkung
- Wilkenburg
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)