Helmstedt, Stadt, Wilhelmstraße 13, Lademann-Realschule
Dreigeschossiger traufständiger unterkellerter Bau in sichtbarem Backsteinmauerwerk mit Sandsteindekor auf circa 170 cm hohem Sandsteinquadersockel. Ursprünglich (1891-92 erbaut) bildete der Grundriss eine H-Form, rückwärtig folgte 1906-07 im Südwesten ein großflächiger zweigeschossiger Anbau mit Turnhalle und Aula. Die Walmdächer sind mit Falzziegeln gedeckt, circa 50 cm vorspringende Mittelrisalite an Hauptfassade und den beiden Giebelseiten unter Satteldach, die beiden Seitenrisalite unter Walmdächern springen kräftiger vor, rückwärtig mehr als vorne. Der Haupteingang befindet sich mittig der Hauptfassade an der Wilhelmstraße, die Tür ist im originalen Zustand. Sie wird von korinthischen Säulen umrahmt, welche einen Dreiecksgiebel mit Renaissanceformen tragen. Die Mittelrisalite weisen Ziergiebel mit Muschelbekrönung und seitlichen Obelisken auf, im Giebel der Schmalseiten Zwillings- und der Hauptfassade Drillingsfenster mit krönenden Halbrosetten. Im zweiten Obergeschoss zu beiden Seiten des Mittelrisalits Reliefs weiblicher Allegorien der vier Jahreszeiten. U.a. Eckquader, horizontal durchgängige Gesimse sowie Traufgesims auf Konsolen und Fenstereinfassung aus Sandstein.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Helmstedt
- Adresse
- Wilhelmstraße 13
- Gemarkung
- Helmstedt
ÖPNV in der Nähe
- Helmstedt, Bahnhof · 581 m
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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)